FwDV 100 – Führung und Leitung im Einsatz

Schnellreferenz Führung

Befehle & Kommunikation

Anforderungen an einen Befehl
  • Klar – eindeutig, kein Spielraum für Missverständnisse
  • Kurz – nur das Notwendige, keine langen Erklärungen
  • Vollständig – alle nötigen Informationen enthalten
  • Verständlich – dem Empfänger angepasst
  • Befehl wird vom Empfänger wiederholt
Unklare Befehle führen zu Fehlern! Im Zweifel: Rückfrage stellen.
Befehlsschema – Vollständiger Befehl
Wasserentnahme
Wo wird Wasser entnommen?
Verteiler
Wo steht der Verteiler?
Einheit
Wer führt es aus?
Auftrag
Was ist zu tun?
Mittel
Mit welchen Mitteln?
Ziel
Was/Wo soll erreicht werden?
Weg
Über welchen Weg?
„Wasserentnahme Hydrant –
Verteiler vor Eingang –
Angriffstrupp zur Menschenrettung –
mit 1. Rohr – Wohnung 2. OG links –
über Treppenhaus – Vor!"
Funkverkehr im Einsatz
  • Vor Senden: Kanal prüfen, kurz warten
  • Rufzeichen des Empfängers, dann eigenes Rufzeichen nennen
  • Kurze, klare Meldungen – kein Privatgespräch über Funk
  • Wichtige Informationen werden vom Empfänger wiederholt
  • Ende der Nachricht mit „Kommen" (Erwarte Antwort) oder „Ende" (Keine Antwort nötig)
„Florian Muster 1/1 von Florian Muster 2/1 – Kommen"
Antwort: „Hier Florian Muster 1/1 – Kommen"
Meldung: „Menschenrettung abgeschlossen – Ende"
Führungsunterstützung
  • Führungsassistent: Vertritt den Zugführer, führt Lagekarte
  • Melder: Übermittelt Befehle und Meldungen, unterstützt EHF
  • Verbindungspersonen: Sichern Kommunikation zwischen Abschnitten
Gute Führungsunterstützung entlastet die Führungskraft und ermöglicht es ihr, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.